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Montag, 26. September 2016

Schaltbare Kontaktstrecke

Für die optische Wirkung eines Bahnübergangs ist es wichtig, dass die technische Sicherung - seien es Schranken, Wechselblinker oder Ampeln - zwar rechtzeitig aktiviert wird, ehe der Zug eintrifft, sie aber auch konsequent ausgeschaltet bleibt, wenn sie nicht benötigt wird. Mit einer ausreichend langen Kontaktstrecke, eventuell in der richtungsabhängigen Variante, ist das auf unverzweigter Strecke leicht umzusetzen. Ganz anders ist es im folgenden Fall:


Je nachdem, welches der beiden Zweiggleise der Weiche befahren wird, soll nur an einem der Bahnübergänge der Wechselblinker aufleuchten. Nun wäre es einfach, die Kontaktstrecke vor der Weiche enden zu lassen; doch dann wäre sie zu kurz, d.h. bei einem von rechts kommenden Zug würde der jeweilige Wechselblinker zu spät aktiviert.

Montag, 8. August 2016

Alternierende Masseschienen für Kontaktstrecken

Bei Kontaktstrecken wird oft empfohlen, stets die gleiche Seite zu isolieren. Das macht die Verdrahtung übersichtlicher und erleichtert so - theoretisch - die Fehlersuche. Doch das Vorbild macht es aus gutem Grund genau umgekehrt und wechselt in jedem Rückmeldeabschitt die Seite der isolierten Schiene.


Auch für die Modellbahn bietet sich dieses Prinzip an. Hier wie dort besteht nämlich das Problem der wandernden Schienenstöße: Der Isolierstoß zwischen zwei Rückmeldeabschnitten kann sich im Betrieb schließen. Beim Vorbild liegt das an plastischer Verformung der Schienenstöße, beim Modell ist die Ursache eher in unzureichender Fixierung der Schienen in Längsrichtung zu suchen.

Montag, 11. Januar 2016

Aufzugsteuerung mit Arduino

Im Stummiforum wurde die Frage nach der Ansteuerung eines Aufzuges zur Verbindung von Anlage und Schattenbahnhof gestellt. Eine nette Herausforderung, dachte ich, und machte mich an die Arbeit.


Heraus kam eine Steuerung auf Basis eines Arduino Pro Mini. Dieser vielseitige und einsteigerfreundliche Mikrocontroller ist bei Ebay für wenige Euro erhältlich; mit ein wenig Peripherie ist er imstande, den Aufzug anzusteuern. Auch überwacht er mittels Lichtschranken und Kontaktgleis den Verkehr, um Unfälle zu verhindern.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Bahnübergang mit Gedächtnis

Heute zeige ich eine Schaltung für Bahnübergänge, die Wechselblinker und die Funktion der richtungsabhängigen Kontaktstrecke verwirklicht: Unabhängig davon, aus welcher Richtung der Zug kommt, wird der Wechselblinker aktiv; er erlischt aber sofort, wenn der Zug den Bahnübergang passiert hat.


Die Platine kann von unten ins C-Gleis eingesetzt werden. Ein Entfernen des Mittelleiters ist, anders als bei meinen früheren Bahnübergängen mit Wechselblinker, nicht nötig. Allerdings bieten erst Gleise von 171,7 mm Länge oder mehr die nötigen Halterungen.

Montag, 30. November 2015

Richtungsabhängige Kontaktstrecke, Teil 2

Relais sind großartig: belastbar, leicht zu verstehen, vielseitig in der Anwendung. Sie sind aber auch klobig und teuer. Meine Relaisschaltung zur richtungsabhängigen Kontaktstrecke ist so groß, dass sie in einem Gebäude neben dem Gleis versteckt werden muss. Daher arbeite ich an einer verkleinerten Alternative.


Wie schon so oft dachte ich, dass man hier mit Logikgattern ganz einfach zu einer brauchbaren Schaltung käme; und wie so oft kam am Ende etwas mit Operationsverstärkern heraus. Der LM324 erwies sich erneut als vielseitig einsetzbar.

Montag, 7. September 2015

Richtungsabhängige Kontaktstrecke, Teil 1

Für Bahnübergänge gibt es keine einfachere und bequemere Steuerung als das Kontaktgleis. Die Lage der Trennstellen muss man sich allerdings gut überlegen. Lässt man die Kontaktstrecke erst kurz vor dem Bahnübergang beginnen, ist der Zug schon da, ehe sich die Schranken vorbildgerecht langsam gesenkt haben. Verlängert man die Kontaktstrecke nun, bleibt der Bahnübergang auch dann noch geschlossen, wenn der Zug schon längst vorbei ist.


Bei Richtungsgleisen lässt man daher die Kontaktstrecke einfach unmittelbar nach dem Bahnübergang enden. Auf eingleisiger Strecke oder im Gleiswechselbetrieb funktioniert das aber nicht. Zeit also für eine kleine Relaisschaltung.

Montag, 15. Juni 2015

SMD-Gleisdreieckautomatik

Nachdem sich die Gleisdreieck-Automatik als praktisch erwies, entwarf ich eine verkleinerte Variante, die sich direkt ins Gleisbett einfügen lässt wie ein Decoder. Statt des klobigen Relais kam wieder eine Schaltung mit Operationsverstärkern zum Einsatz.


Zu den Vorteilen gehört, dass auf die teuren Schaltgleise nun doch verzichtet werden kann. Kontaktgleise reichen zum Ansteuern, doch wer Schaltgleise vorzieht, kann auch diese verwenden. Der Diodentrick wurde ebenfalls berücksichtigt. Die benötigten Dioden sind auf der Platine untergebracht.

Montag, 23. Februar 2015

Schlanke DKW fürs C-Gleis: Fertigstellung

Die schlanke DKW ist nun fertig und erprobt. Sie dient nun als Zufahrt zu meinem Bahnhof.


In diesem Eintrag beschreibe ich die Elektronik, die überarbeitete Laterne und die Ergebnisse des Probebetriebes.

Montag, 1. September 2014

Schlanke DKW fürs C-Gleis: Einschottern, Fahrversuche

Nun, da die Zungen der DKW durch Servos gehalten werden, sind weitere Fahrversuche möglich. Mit ein wenig Schotter wird für die realistische Anmutung des Gleisbetts besorgt.


Dieser Eintrag muss leider etwas kürzer ausfallen als geplant. Den Decoder konnte ich noch nicht bauen, da meine erste Platine wegen eines Fehlers in der Ätzvorlage misslungen ist. 

Montag, 12. Mai 2014

C-Gleis-Dreiwegweiche als Kontaktgleis

Mit der Dreiwegweiche schließe ich meine Serie zu Kontaktgleisen vorerst ab. Gerüchten zufolge wird Märklin bald schlanke Bogenweichen bringen, und vielleicht kommt irgendwann auch die langersehnte schlanke DKW. Aber bis es so weit ist, ist das hier der Abschluss.

Theoretisch hätte ich noch prüfen können, ob sich die Einbau-Weichendecoder von Märklin und Viessmann ebenso problemlos modifizieren lassen wie der WeichEi. Doch warum sollte ich? Dem Kostenvorteil des WeichEi haben sie nichts entgegenzusetzen.

Montag, 5. Mai 2014

C-Gleis-Kreuzungen als Kontaktgleis

Die Kreuzungen des C-Gleises lassen sich mit minimalem Aufwand zum Kontaktgleis ertüchtigen. Eine Besonderheit sind die Kunststoffherzstücke, die man sonst beim C-Gleis nicht findet. Möglicherweise waren die Kreuzungen ursprünglich auch fürs Zweileitersystem gedacht, vielleicht handelt es sich auch um eine Sparmaßnahme.

Montag, 28. April 2014

C-Gleis-DKW als Kontaktgleis

Mit dem Wissen von letzter Woche lässt sich auch die doppelte Kreuzungsweiche 24624 zum Kontaktgleis umrüsten. Trotz der hohen Anzahl von Herzstücken kommt man hier mit vier Trennstellen aus.

Zusätzlich beschreibe ich hier den Anschluss des Weichenantriebs 4554 von Viessmann. Dieser hat mehr Kraft als der originale Märklinantrieb und neigt nicht zum Prellen.

Montag, 21. April 2014

C-Gleis-Weichen als Kontaktgleis

Wie man gewöhnliche C-Gleise zur Kontaktstrecke umbaut, ist längst bekannt und dokumentiert. Doch zum Umbau der Weichen findet man nur wenige, größtenteils unpraktische Vorschläge. Manche sagen fälschlicherweise, das ginge nicht. Andere bauen die Weichen um, lassen aber den Zungenbereich aus und unterbrechen so die Kontaktstrecke. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, die Weichen auf Zweileiter umzurüsten, doch das ist sehr umständlich.

Dies ist der Beginn einer Artikelserie, in der gezeigt wird, wie jedes Element des C-Gleises mit minimalem Aufwand zum Kontaktgleis umgebaut werden kann, und zwar so, dass eine lückenlose Kontaktstrecke entsteht. Das geht ohne Hilfsschaltungen und Polarisierung. Nur Kunststoffherzstücke und -zungen bleiben natürlich weiterhin stromlos.

Als Teppichbahner lege ich Wert darauf, dass die Stromversorgung der Weichen übers Gleis erfolgt. Daher zeige ich auch eine Variante, die Weiche so zu verdrahten, dass Decoder und Antrieb jederzeit versorgt sind, egal welche der Schienen nun wegen der Kontaktstrecke isoliert ist.

Montag, 24. März 2014

Bahnübergang mit Wechselblinker, Teil 5


Im letzten Teil wird auch der Teppichbahner zum Landschaftsgärtner. Der Bahnübergang erhält seine Fahrbahn, seine Andreaskreuze und seine Grünstreifen.




Und zum Abschluss gibt es auch ein kleines Video vom Betrieb.

Montag, 10. März 2014

Bahnübergang mit Wechselblinker, Teil 3


Jetzt, da uns kompakte Blinkschaltungen zur Verfügung stehen, wird es Zeit, diese in einen Bahnübergang zu integrieren. Im Digitalbetrieb kommt ein solcher ohne externe Verdrahtung aus, was ihn für Tisch- und Teppichbahner besonders interessant macht. Wer will, kann auch Anschlüsse für Überwachungssignale vorsehen, wie z.B. Viessmann 5061 oder 5062.


Ich bitte um Verständnis dafür, dass die Zeit nicht mehr für den Zusammenbau der Signale und Andreaskreuze gereicht hat. Ich werde darüber am kommenden Montag berichten.

Montag, 3. Februar 2014

Master-Slave-Entkuppler, 2. Generation


Lokdecoder werden immer kleiner, bei Magnetartikeldecodern tut sich nichts. Wer beim Master-Slave-Entkuppler auf das Gleis 24077 verzichten will, der steht vor der Herausforderung, die Abmessungen des Decoders zu vermindern. Geht nicht?


Geht doch.