Kürzlich habe ich einige meiner Schneidvorlagen überarbeitet. Die neuen Dateien sind im Downloadbereich zu finden. Neben zwei Brücken sind auch überarbeitete Innenradlenker enthalten.
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Montag, 29. August 2016
Montag, 27. Juni 2016
Innenradlenker für schlanke Weichen
Bei Märklins schlanken Weichen kommt es mit manchen Fahrzeugen immer wieder zu Kurzschlüssen. Grund ist in der Regel ein zu geringes Spurkranzinnenmaß. Abhilfe schafft ein kleines Holzteil aus dem Lasercutter, das ich der Einfachheit halber als Innenradlenker bezeichne.
Er wird von oben eingesetzt und hält ohne Kleber. Obwohl er nicht ganz bis zur Schienenoberkante reicht, verhindert er, dass Räder mit ihren Spurkränzen den erhöhten Punktkontakten in der Weichenmitte zu nahe kommen.
Montag, 20. April 2015
Umbau eines Lokschuppens
Der Lokschuppen ist ein Relikt aus jener fernen Zeit, als ich dachte, dass ein einständiges Exemplar meinen Ansprüchen genügen würde. Damals experimentierte ich zum ersten Mal mit Nitinoldrähten und wollte mit diesen einen Torantrieb bauen.
Herausgekommen ist ein voll teppichbahntauglicher Lokschuppen mit verschiedenen digital schaltbaren Lichtfunktionen und einem ebensolchen Torantrieb. Nur Nitinoldrähte wird man darin vergeblich suchen.
Montag, 6. April 2015
Zweigleisige Gleiswendel
Auf Anregung des Extrem-Teppichbahners Soulman entwarf ich eine zweigleisige Wendel. Die vorhandene eingleisige Konstruktion ließ sich glücklicherweise anpassen.
Bislang habe ich zwei Pfeiler geschnitten. Da die neue Wendel mit der eingleisigen Variante viele Gleichteile hat, werde ich vorerst auf den Bau eines kompletten Exemplars verzichten. Wer sich ein solches lasern will, findet die vollständige Schneidvorlage im Downloadbereich
Montag, 23. März 2015
Decoder für Memorydraht-Antriebe
Zum Betrieb war ein spezieller Trafo mit 1,1 V Ausgangsspannung nötig. Für den Digitalbetrieb hätte man einen teuren Relaisdecoder benötigt. Dieser Aufwand dürfte viele Kunden abgeschreckt haben. Dass es auch einfacher geht, zeige ich mit einem Decoder auf Basis des bekannten WeichZwei.
Montag, 10. November 2014
Höhenverstellbarer Pfeiler für die Gleiswendel
Die Gleiswendel, die ich im Juli vorstellte, hat den Nachteil, dass man mit der Zielhöhe ziemlich festgelegt ist. Heute zeige ich einen Pfeiler, der flexibel für verschiedene Höhen einsetzbar ist.
Damit kann die Höhe der Gleiswendel in Stufen variiert werden. Je nachdem, ob man vier Stufen oder mehr nutzt, kann eine Höhe zwischen 25 und 41cm erreicht werden. Andere Abmessungen sind möglich.
Montag, 18. August 2014
Schlanke DKW fürs C-Gleis: Bearbeitung der Gleisstücke
Wie angekündigt, geht es heute darum, den Mittelteil der Peco-DKW in die Kreuzung von Märklin einzufügen. Dabei wird bereits die Polarisierung vorbereitet.
Nach diesem Arbeitsschritt sind erste Versuche mit rollendem Material möglich. Die Polarisierung und die Antriebe werden nächste Woche vorgestellt.
Montag, 28. Juli 2014
Schneidvorlagen für die Gleiswendel
Letzte Woche habe ich zwar erläutert, wie meine Gleiswendel aufgebaut ist, nicht aber wie man die Schneidvorlagen der Pfeiler erstellt. Das hole ich hiermit nach.
Zunächst zeige ich die Tabellen, die zur Berechnung der Maße notwendig sind, und danach die Grundformen, aus denen ein Pfeiler zusammengesetzt ist.
Montag, 21. Juli 2014
Gleiswendel aus dem Lasercutter
Vom Fortschrittsgeist beseelt baut der Mensch Eisenbahnen, um Berge, Täler, Flüsse, Schluchten, Seen, Türschwellen, Teppichränder und Möbelstücke zu überwinden. Eine anspruchsvolle Topographie bedarf besonderer Ingenieursleistungen. Der Kreiskehrtunnel ermöglichte die Bezwingung der Alpen. Der Teppichbahner hingegen scheut den bergmännischen Vortrieb durch seine Wohnungseinrichtung und errichtet eine Wendel:
Normale Exemplare bestehen zumeist aus einer hölzernen Spirale, auf der
die Gleise verlegt werden. Ich wählte eine andere Bauart, die sich
leichter transportieren und verstauen lässt. Außerdem halten auf ihr die
Gleise ohne Kleber, Nägel oder Schrauben. Wieder einmal stammen alle Teile aus dem Lasercutter.
Montag, 14. Juli 2014
Hölzerne Fischbauchträgerbrücke
Der Fischbauchträger ist eine Konstruktion, die man bei alten Eisenbahnbrücken häufig antrifft. Die Fahrbahn stützt sich auf einen stählernen Bogen, der alle senkrechten Kräfte an die Widerlager weitergibt. Kräfte in Längsrichtung werden vom Fahrbahnträger aufgenommen. Die Konstruktion ist in sich sehr stabil, da alle Elemente nur auf Zug oder Druck, nicht aber auf Biegung belastet werden.
Auf der Wutachtalbahn sieht man ihn beim Biesenbach- und Wutachviadukt,
auf der Strecke Lenzkirch-Bonndorf ist noch das Löffelschmiede-Viadukt
erhalten, und auf der Südostbahn gibt es das Sitterviadukt, mit einer
Spannweite von 120 m nicht eben klein geraten. So ein Viadukt sollte auch
auf der Teppichbahn nicht fehlen.
Montag, 7. Juli 2014
Hölzerne Stahlfachwerkbrücke
Wenn man einen Lasercutter nutzen kann, dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten: Filigrane Konstruktionen aus feinstem Flugzeigsperrholz, allerfeinste Gravuren, vielteilige Meisterwerke. Jede noch so kleine Strebe lässt sich nachbilden. Um all das geht es heute nicht.
Stattdessen gibt es eine einfache, robuste Brückenkonstruktion, die zu den letzte Woche vorgestellten Pfeilern passt. Als Material kommt wieder gewöhnliches Birkensperrholz aus dem Baumarkt zum Einsatz.
Montag, 30. Juni 2014
Pfeiler aus Holz
Die Nachfolger meiner Kartonpfeiler baue ich aus Holz. Mit der Laubsäge wäre das ein langwieriges Unterfangen, doch mit dem Lasercutter geht es ganz schnell. Er schneidet nicht nur, sondern kann die Pfeiler im gleichen Arbeitsgang auch beschriften.
Einen Lasercutter zu finden, ist gar nicht so schwer. Sie gehören zur Ausstattung von Fablabs und Hackerspaces. Dort können sie gegen eine geringe Gebühr genutzt werden. Auch die Bedienung ist kein Hexenwerk.
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