Montag, 16. Juni 2014

Pfeiler aus Karton


Rampen und Brücken bringen die dritte Dimension in die Modellbahn. Für den Teppichbahner zählt weniger die vorbildgetreue Optik, sondern die Betriebssicherheit. Auch ein schneller Aufbau und ein niedriger Preis sind wichtig. Karton als Baumaterial liegt hier nahe.


Binnen Minuten hat man eine Rampe gebaut, die jeden H0-Zug tragen kann. Das Material ist quasi kostenlos, und wenn die Eisenbahn einmal abgebaut werden muss, lassen sich die Pfeiler falten und platzsparend aufbewahren. Wie man Rampen und Brücken aus Karton baut, zeige ich hier.

Montag, 9. Juni 2014

Die polarisierte M-Gleis-Weiche, Teil 2

Nachdem es letzte Woche um den mechanischen Umbau einer Weiche ging, geht es heute um die Elektrik, genauer gesagt um verschiedene Relaisschaltungen.

 

Ich bitte um Verständnis dafür, dass die Illustrationen nachgereicht werden. Ich fand bislang leider keine Zeit, sie zu erstellen. Ich empfehle, einfach später nochmal reinzuschauen, denn mit erst mit Schaltplänen wird der Artikel verständlich.

Montag, 2. Juni 2014

Die polarisierte M-Gleis-Weiche, Teil 1

Dem Zweileiterbahner ist die Polarisierung der Herzstücke längst bekannt. Weniger bekannt ist, dass auch Märklin einst polarisierte Krezungsweichen für das M-Gleis anbot. Diese wurden jedoch später entfeinert und der Polarisierung beraubt. Einfache Weichen hingegen hatten nie eine solche nötig - mit einer Ausnahme. Um diese geht es heute.


Diese Weiche, Artikelnummer 5119, wurde von Märklin mit Kunststoffschienen vom Herzstück zu den Zungen ausgeliefert. Ein paar Jahrzehnte lang war das auch kein Grund zur Klage, denn es ist ja der Vorteil des Dreileitersystems, dass die Massestromaufnahme beidseitig erfolgt. Über die Außenschienen war stets der Massekontakt sichergestellt, der Mittelleiter machte ohnehin nie Probleme  ...

Montag, 26. Mai 2014

Weichenbedienung mit einem Taster

Kürzlich kam im Stummiforum die Frage auf, ob man eine Weiche auch mit einem Taster stellen kann. Das kann für Gleisbildstellpulte praktisch sein. Kurz und gut: Man kann. Dazu dient ein Stück Technik, das vielen Modellbahnern in nostalgischer Erinnerung sein dürfte.


Neben einem Taster ist nämlich ein Stromstoßschalter nötig. Dieser ist nicht nur als Eltako aus der Hauselektrik bekannt, sondern auch aus analogen Märklinloks, wo er noch bis vor wenigen Jahren als Fahrtrichtungsschalter diente. Die Digitaltechnik hat ihn glücklicherweise verdrängt, so dass man gebrauchte Exemplare für wenig Geld erwerben kann.

Montag, 19. Mai 2014

Unerwartetes Ergebnis des Weichenantriebs-Dauertests

Nach langem Warten nun das Ergebnis des Weichenantriebs-Dauertests. Und ein solcher war es. Nach über 140.000 Schaltzyklen musste ich ihn vorerst beenden.


Aber zunächst einmal ein paar Ergänzungen, wie es überhaupt so weit kam.

Montag, 12. Mai 2014

C-Gleis-Dreiwegweiche als Kontaktgleis

Mit der Dreiwegweiche schließe ich meine Serie zu Kontaktgleisen vorerst ab. Gerüchten zufolge wird Märklin bald schlanke Bogenweichen bringen, und vielleicht kommt irgendwann auch die langersehnte schlanke DKW. Aber bis es so weit ist, ist das hier der Abschluss.

Theoretisch hätte ich noch prüfen können, ob sich die Einbau-Weichendecoder von Märklin und Viessmann ebenso problemlos modifizieren lassen wie der WeichEi. Doch warum sollte ich? Dem Kostenvorteil des WeichEi haben sie nichts entgegenzusetzen.

Montag, 5. Mai 2014

C-Gleis-Kreuzungen als Kontaktgleis

Die Kreuzungen des C-Gleises lassen sich mit minimalem Aufwand zum Kontaktgleis ertüchtigen. Eine Besonderheit sind die Kunststoffherzstücke, die man sonst beim C-Gleis nicht findet. Möglicherweise waren die Kreuzungen ursprünglich auch fürs Zweileitersystem gedacht, vielleicht handelt es sich auch um eine Sparmaßnahme.