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Montag, 26. September 2016

Schaltbare Kontaktstrecke

Für die optische Wirkung eines Bahnübergangs ist es wichtig, dass die technische Sicherung - seien es Schranken, Wechselblinker oder Ampeln - zwar rechtzeitig aktiviert wird, ehe der Zug eintrifft, sie aber auch konsequent ausgeschaltet bleibt, wenn sie nicht benötigt wird. Mit einer ausreichend langen Kontaktstrecke, eventuell in der richtungsabhängigen Variante, ist das auf unverzweigter Strecke leicht umzusetzen. Ganz anders ist es im folgenden Fall:


Je nachdem, welches der beiden Zweiggleise der Weiche befahren wird, soll nur an einem der Bahnübergänge der Wechselblinker aufleuchten. Nun wäre es einfach, die Kontaktstrecke vor der Weiche enden zu lassen; doch dann wäre sie zu kurz, d.h. bei einem von rechts kommenden Zug würde der jeweilige Wechselblinker zu spät aktiviert.

Montag, 29. August 2016

Neue Schneidvorlagen für den Lasercutter

Kürzlich habe ich einige meiner Schneidvorlagen überarbeitet. Die neuen Dateien sind im Downloadbereich zu finden. Neben zwei Brücken sind auch überarbeitete Innenradlenker enthalten.

Montag, 27. Juni 2016

Innenradlenker für schlanke Weichen

Bei Märklins schlanken Weichen kommt es mit manchen Fahrzeugen immer wieder zu Kurzschlüssen. Grund ist in der Regel ein zu geringes Spurkranzinnenmaß. Abhilfe schafft ein kleines Holzteil aus dem Lasercutter, das ich der Einfachheit halber als Innenradlenker bezeichne.


Er wird von oben eingesetzt und hält ohne Kleber. Obwohl er nicht ganz bis zur Schienenoberkante reicht, verhindert er, dass Räder mit ihren Spurkränzen den erhöhten Punktkontakten in der Weichenmitte zu nahe kommen.

Montag, 16. Mai 2016

Experimente mit herausnehmbaren Weichen

Weichenantriebe sollten zu Wartungszwecken stets zugänglich sein. Mechanische oder elektrische Probleme können immer wieder mal auftreten. Da man sie nicht komplett verhindern kann, sollte man zumindest dafür sorgen, dass sie schnell behoben werden können, damit der Fahr- und Spielbetrieb rasch fortgesetzt werden kann.

Ganz klassisch kann man ein Loch ins Trassenbrett schneiden, so dass der Antrieb von unten erreicht werden kann. Das artet mitunter in Verrenkungen aus oder ist aus Platzgründen ganz unmöglich. Daher teste ich derzeit Methoden, wie man eine Weiche nach oben entnehmen kann, sogar dann, wenn sie rundum eingeschottert ist.

Montag, 25. April 2016

Strombegrenzung für Weichenantriebe

Prinzipiell kann man endabgeschaltete Weichenantriebe mit Schaltern statt Tastern ansteuern. Aber wenn der Antrieb aus irgendeinem Grund seine Endlage nicht erreicht, beispielsweise weil ein Schotterstein in die Mechanik geraten ist, fließt dauerhaft Strom und die Spule kann durchschmoren. Auch defekte Endschalter sind ein Ärgernis, wenn man sie nicht rechtzeitig entdeckt.


Die Schaltung, die ich heute vorstelle, verhindert die Zerstörung des Antriebs und zeigt automatisch an, ob und wo ein Problem vorliegt. Sie eignet sich besonders für Doppelspulenantriebe, kann aber auch für motorische Antriebe abgewandelt werden.

Montag, 4. April 2016

Zweite kleine Gleisplansammlung

Da sich meine erste kleine Gleisplansammlung gewisser Beliebtheit erfreut - sie ist mein am vierthäufigsten gelesener Artikel - ist klar, dass es eine Fortsetzung geben muss. Hier ist sie nun. Es sind ganz klassische Probleme der Planung mit starrer Gleisgeometrie: Zwischengeraden, Gleisabstand bei Steilkreuzungen, Kehrschleifen und Achter.

Montag, 29. Februar 2016

Reparatur einer schnarrenden Weiche

"Klick" - ein Impuls und die Weiche ist gestellt. So sollen Doppelspulenantriebe funktionieren. Doch beim C-Gleis findet man manchmal DKWs und Dreiwegweichen, die nur mit lautem Schnarrgeräusch arbeiten. Ein Video zeigt das Problem:


Ein Austausch des Antriebs bringt in der Regel keine Besserung, da das Problem in der Mechanik liegt: Der Anker erreicht seine Endlage nicht, da die Weichenmechanik vorher ihren Anschlag erreicht. Er federt stattdessen zurück, was zu dem unangenehmen Geräusch führt.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Bahnübergang mit Gedächtnis

Heute zeige ich eine Schaltung für Bahnübergänge, die Wechselblinker und die Funktion der richtungsabhängigen Kontaktstrecke verwirklicht: Unabhängig davon, aus welcher Richtung der Zug kommt, wird der Wechselblinker aktiv; er erlischt aber sofort, wenn der Zug den Bahnübergang passiert hat.


Die Platine kann von unten ins C-Gleis eingesetzt werden. Ein Entfernen des Mittelleiters ist, anders als bei meinen früheren Bahnübergängen mit Wechselblinker, nicht nötig. Allerdings bieten erst Gleise von 171,7 mm Länge oder mehr die nötigen Halterungen.

Montag, 2. November 2015

Abgescherter Führungszapfen beim C-Gleis-Weichenantrieb

Wenn der Weichenantrieb 74491 von Märklin prellt, dann liegt das manchmal an der Weiche. Es kann aber auch ein Defekt am Antrieb die Ursache sein: Die Stellstange, die den Anker mit der restlichen Weichenmechanik verbindet, wird von einem Kunststoffzapfen geführt; falls dieser nachgibt, ist der Stellweg des Antriebs nicht mehr begrenzt.


Beim ausgebauten Antrieb ist der Schaden leicht zu entdecken, denn die Stange lässt sich nun mitsamt Anker herausziehen. Die Reparatur ist dann einfach, billig und sinnvoll, denn so lassen sich Folgeschäden an der Weiche vermeiden.

Montag, 5. Oktober 2015

Gleisplanberechung mit Vektoren

Unzufrieden mit der Option "Gleise automatisch verbinden" bei Wintrack, die sehr selten ein brauchbares Resultat liefert, und genervt vom umständlichen Rechnen mit Sinus und Cosinus ging ich dazu über, Gleisfiguren mit Vektoren zu berechnen. Anstatt jedesmal einzeln die trigonometrischen Funktionen anzusetzen, kann man mit Vektoren nach Schema F rechnen.


Natürlich rechnet man nicht selbst, sondern überlässt das dem Rechner. Eine Tabellenkalkulation liefert für jede Gleisfigur die gewünschten Daten. Zusammen mit den praktischen Längentabellen von bogobit.de findet man schnell alle sinnvollen Kombinationen für den gewünschten Gleisplan heraus.

Montag, 13. Juli 2015

Weichenbedienung mit Schaltern

Wer mehrpolige Schalter zur Weichenbedienung einsetzt, kann mehrere Schaltfunktionen mit einem Handgriff auslösen. Da wird beispielsweise in Abhängigkeit vom gewählten Fahrweg ein Abstellgleis stromlos geschaltet, ein Herzstück polarisiert oder ein Signal bedient.


Leider ist diese Beschaltung für Weichenantriebe nicht gesund. Wenn sie keine Endabschaltung haben, werden sie nach kurzer Zeit durchbrennen. Das kann auch mit Endabschaltung passieren, wenn die Stellmechanik klemmt. Aus diesem Grund zeige ich hier fünf Möglichkeiten, den Strom mit Kondensatoren zu begrenzen. Als willkommener Nebeneffekt kann der Trafo teilweise entlastet werden. Für automatisierte Anwendungen denkt man sich den Schalter durch ein Relais ersetzt.

Montag, 29. Juni 2015

Überarbeiteter Weichenantrieb von Märklin

Seit Kurzem ist von Märklin unter der alten Artikelnummer 74491 ein weiterentwickelter Weichenantrieb erhältlich. Obwohl der Antrieb mit seinen Vorgängern beliebig austauschbar ist, lohnt sich ein genauer Blick, denn die Veränderungen sind umfassend. Sie betreffen sowohl den elektrischen als auch den mechanischen Teil.


Besonders interessant ist natürlich die Schutzbeschaltung der Endschalter. Werden diese nun länger halten als vorher? Einen neuen Dauertest werde ich nicht durchführen, doch Messungen mit dem Oszilloskop erlauben eine Prognose.

Montag, 15. Juni 2015

SMD-Gleisdreieckautomatik

Nachdem sich die Gleisdreieck-Automatik als praktisch erwies, entwarf ich eine verkleinerte Variante, die sich direkt ins Gleisbett einfügen lässt wie ein Decoder. Statt des klobigen Relais kam wieder eine Schaltung mit Operationsverstärkern zum Einsatz.


Zu den Vorteilen gehört, dass auf die teuren Schaltgleise nun doch verzichtet werden kann. Kontaktgleise reichen zum Ansteuern, doch wer Schaltgleise vorzieht, kann auch diese verwenden. Der Diodentrick wurde ebenfalls berücksichtigt. Die benötigten Dioden sind auf der Platine untergebracht.

Montag, 18. Mai 2015

Erste kleine Gleisplansammlung

Bei der Anlagenplanung kommt man immer wieder in Situationen, wo man mit Kenntnis des Gleisrasters allein nicht weiterkommt. Kehrschleifen, Gleisdreiecke und Kreuzungen benötigen etwas mehr Bereitschaft zum Ausprobieren. Ein paar nützliche Gleisfiguren habe ich hier gesammelt. Ein Kästchen im Plan entspricht übrigens stets 10 cm.
Papier ist bekanntlich geduldig, Gleisplanprogramme auch, je nachdem wie man die Toleranzen einstellt. Die Winkel stimmen in den folgenden Gleisplänen alle. Wenn es in Länge oder Breite Abweichung von mehr als 1 mm gibt, habe ich dies vermerkt. Winkelfehler, die sich durch die Korrektur der Abweichung ergeben, lassen sich vernachlässigen.

Montag, 20. April 2015

Umbau eines Lokschuppens

Der Lokschuppen ist ein Relikt aus jener fernen Zeit, als ich dachte, dass ein einständiges Exemplar meinen Ansprüchen genügen würde. Damals experimentierte ich zum ersten Mal mit Nitinoldrähten und wollte mit diesen einen Torantrieb bauen.


Herausgekommen ist ein voll teppichbahntauglicher Lokschuppen mit verschiedenen digital schaltbaren Lichtfunktionen und einem ebensolchen Torantrieb. Nur Nitinoldrähte wird man darin vergeblich suchen.

Montag, 6. April 2015

Zweigleisige Gleiswendel

Auf Anregung des Extrem-Teppichbahners Soulman entwarf ich eine zweigleisige Wendel. Die vorhandene eingleisige Konstruktion ließ sich glücklicherweise anpassen.


Bislang habe ich zwei Pfeiler geschnitten. Da die neue Wendel mit der eingleisigen Variante viele Gleichteile hat, werde ich vorerst auf den Bau eines kompletten Exemplars verzichten. Wer sich ein solches lasern will, findet die vollständige Schneidvorlage im Downloadbereich

Montag, 23. März 2015

Decoder für Memorydraht-Antriebe

In den Neunziger Jahren produzierte die Firma Brawa Signale und Bahnübergänge mit dem sogenannten Memory-Antrieb. Sie bewegen sich vorbildnah langsam und außerdem sehr leise. Leider sind sie mittlerweile aus dem Sortiment verschwunden.


Zum Betrieb war ein spezieller Trafo mit 1,1 V Ausgangsspannung nötig. Für den Digitalbetrieb hätte man einen teuren Relaisdecoder benötigt. Dieser Aufwand dürfte viele Kunden abgeschreckt haben. Dass es auch einfacher geht, zeige ich mit einem Decoder auf Basis des bekannten WeichZwei.

Montag, 9. März 2015

Reparatur einer Weichenmechanik

Obwohl die Mechanik der C-Gleis-Weichen recht robust ist, kommt es gelegentlich zu Ausfällen. Dies passierte bei beiden Exemplaren aus dem Weichenantriebs-Dauertest. Auch Bröselgleis kann betroffen sein.


Antrieb, Totpunktfeder und Stellfeder sind über einen scheibenförmigen Umlenkhebel miteinander verbunden. Dessen Drehzapfen kann nach langer Beanspruchung brechen. Anstatt neue Weichen zu kaufen, setzte ich neue Drehzapfen und Kugellager ein. Die Reparatur spart Geld und dauert nicht lange.

Montag, 23. Februar 2015

Schlanke DKW fürs C-Gleis: Fertigstellung

Die schlanke DKW ist nun fertig und erprobt. Sie dient nun als Zufahrt zu meinem Bahnhof.


In diesem Eintrag beschreibe ich die Elektronik, die überarbeitete Laterne und die Ergebnisse des Probebetriebes.

Montag, 9. Februar 2015

Gleisdreieck-Automatik


Das Gleisdreieck ist eine preisgünstige Möglichkeit, Lokomotiven zu wenden. Wenn es nur in eine Richtung befahren werden soll, können Rückfallweichen verwendet werden. Mein Gleisdreieck ist jedoch so in den Gleisplan eingebunden, dass es in beide Richtungen befahrbar sein muss.


Während zwei Weichen digital gesteuert werden, habe ich für die dritte eine kleine Automatik gebaut. Über Schaltgleise und ein Relais wird der Weichenantrieb betätigt. Ich muss nun nicht mehr eingreifen.